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Augenlasern Türkei

Augenlasern in der Türkei. Lasik schon ab 1188 CHF

Augenlasern in der Türkei hat in den letzten Jahren deutlich an Beliebtheit gewonnen. Hintergrund ist unter anderem der deutlich geringere Preis, der keineswegs mit qualitativen Einbußen einhergehen muss. Wer sich für das Augenlasern in der Türkei entscheidet, sollte jedoch im Vorfeld einige wichtige Punkte beachten.

Wo wird Augenlasern in der Türkei angeboten?

Die Angebote für Augenlasern in der Türkei finden sich in nahezu allen großen Städten. Da meist kaufkräftige Patientinnen und Patienten aus der Schweiz oder Deutschland im Fokus stehen, finden sich die meisten Augenkliniken in Istanbul, Izmir oder auch in Antalya und Umgebung. Hintergrund ist dabei, dass viele Menschen die Femto LASIK oder LASEK mit einem Urlaub in der Sonne verbinden möchten und sich gerne am Strand von den Folgen der OP erholen. In einigen Fällen ist es zudem so, dass Kooperationen zwischen Kliniken im deutschsprachigen Raum und türkischen Anbietern bestehen.

Was zeichnet das Augenlasern in der Türkei aus?

An erster Stelle steht beim Augenlasern in der Türkei sicherlich der Preis. Bedenkt man, dass eine LASIK in Deutschland oder der Schweiz mehrere Tausend Franken oder Euro kosten kann, so sind angesichts von Kosten, die meist im dreistelligen bleiben, echte „Schnäppchen“ möglich. Es ist in diesem Zusammenhang jedoch erforderlich, die Flugreise und die Übernachtungskosten hinzu zu zählen, um ein valides Bild zu erhalten. Zudem können im Fall von Komplikationen zusätzliche Kosten entstehen und auch die Medikamente könnten bisweilen teurer ausfallen. Nichtsdestotrotz lässt sich natürlich Geld sparen.

Besonders beliebt sind Anbieter, die gleich komplette Pakete schnüren. Das beginnt damit, dass die Patienten direkt am Flughafen von deutschsprachigem Klinikpersonal abgeholt und kostenlos zu ihrer Unterkunft gebracht werden. Zudem verstehen sich sämtliche Voruntersuchungen inklusive einer Sehstärkenbestimmung, einer Topografie der Hornhaut sowie einer gründlichen Untersuchung aller Augenbereiche meist als Inklusivleistungen. Hinsichtlich der Medikamente und der Nachuntersuchungen arbeiten die einzelnen Kliniken in der Türkei nach unterschiedlichen Prinzipien. Sollten die Kosten hierfür nicht inklusive sein, so lohnt sich eine Einzelaufstellung, um am Ende den tatsächlichen Preis für die komplette Behandlung herauszufinden.

Die Mediziner vor Ort verfügen in aller Regel über viel Erfahrung und eine ausgezeichnete Reputation. Zudem ist – je nach Klinik – durchaus möglich, dass selbst das medizinische Personal inklusive des behandelnden Operateurs Deutsch spricht.

Wann ist das Augenlasern in der Türkei möglich?

Nicht in allen Fällen ist eine LASIK am Bosporus oder am Schwarzen Meer empfehlenswert. Schwangere oder Personen mit Diabetes oder Nierenkrankheiten sollten auf die OP verzichten und auch bei einem nicht zu kontrollierenden hohen Augeninnendruck oder sehr trockenen Augen ist abzuraten. Ebenfalls gilt eine zu geringe Dicke der Hornhaut als Ausschlusskriterium. Natürlich werden all diese Punkte auch vor Ort abgeklärt, doch empfiehlt sich eher das Hinzuziehen eines schweizerischen oder deutschen Augenarztes, der eine grundsätzliche Empfehlung aussprechen kann. Anderenfalls drohen Reisekosten, die am Ende nicht zum gewünschten Ergebnis führen.

Eine einfache Faustformel, um die Chancen für eine Augen-OP in der Türkei herauszufinden, ist die Orientierung nach Dioptrien-Zahl. Bei vielen Kliniken in der Türkei gelten höhere Grenzwerte als von deutschen Augenärzten empfohlen werden, sodass bei Kurzsichtigkeit bis zu einem Wert von minus acht Dioptrien, bei Weitsichtigkeit bis zu plus sieben Dioptrien eine Laserbehandlung vollzogen wird. Diejenigen, die unter Myopie leiden, dürfen lediglich Werte bis maximal minus zehn Dioptrien aufweisen und Hyperopie und Astigmatismus gelten vier Dioptrien als Richtwerte. Wohlgemerkt: diese Werte variieren von Augenklinik zu Augenklinik, doch steigen die OP-Risiken bei hohen Dioptrien-Zahlen merklich an.

Worauf ist vor der Behandlung zu achten?

In der Türkei gilt dasselbe wie in Deutschland oder der Schweiz. Wann immer Sie ein schlechtes Gefühl vor der Behandlung haben, sollten Sie diese abbrechen. Jedes seriöse Angebot enthält sowohl die Vor- als auch die Nachuntersuchungen. Zudem müssen Sie VOR der OP über die Risiken aufgeklärt werden. Ein Arzt, der lediglich die Vorteile einer LASIK erwähnt, könnte unseriös sein.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Ausbildung. Für manche Patienten bedeutet es mehr Sicherheit, wenn ein Diplom aus einem deutschsprachigen Land vorliegt und der behandelnde Arzt ggf. in Deutschland oder der Schweiz gelernt hat. Hinsichtlich der Geräte sollte darauf geachtet werden, dass diese voll und ganz den Standards der EU entsprechen und auch in puncto Hygiene sollte die türkische Klinik überzeugen. Es handelt sich hier jedoch letztlich um dieselben Kriterien, die auch in anderen Ländern angelegt würden. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, fragt im Vorfeld nach Zertifikaten gemäß TÜV oder ISO-Norm.

Wie ist die rechtliche Situation?

Ein kleines Problem beim Augenlasern in der Türkei kann die rechtliche Situation sein. Es ist stets zu bedenken, dass die Klinik, in der die OP durchgeführt wurde, viele Tausend Kilometer entfernt ist und Nachbehandlungen daher kostenpflichtig in Deutschland erfolgen. Sollten im Fall einer Auseinandersetzung Gutachten erforderlich sein, so entstehen stets Übersetzungskosten und auch der Nachweis vor einem türkischen Gericht gestaltet sich nicht immer einfach. Hinzu kommt, dass deutsche Anbieter vielfach lediglich als Vermittler auftreten und gemäß AGB jedwede Haftung ablehnen. Überdies kann die Versicherungssituation in der Türkei eine andere sein, d.h. Kliniken verfügen nicht immer über ausreichenden Schutz gegen Klagen oder Forderungen.

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Juni 13, 2016
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