Menu
X

Grauer Star

Grauer Star Laseroperation

Menschen aller Altersgruppen leiden unter Augenkrankheiten oder Fehlsichtigkeiten. Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit und eine vorhandene Hornhautverkrümmung lassen sich heute durch eine Brille oder entsprechende Kontaktlinsen ausgleichen oder mit modernen Methoden ganz einfach beheben. Mittels einer Augen-Laser-Operation und Lasik oder Lasek Verfahren kann die Brille heute überflüssig gemacht werden. Auch eine Erkrankung wie der graue Star lässt sich mittlerweile gut behandeln.

Was ist der graue Star (Katarakt)?

Der graue Star, auch unter dem medizinischen Begriff Katarakt bekannt, ist eine Erkrankung, die meist ältere Menschen jenseits der 50 betrifft. Die Ursache liegt hier in der Augenlinse. Diese wird nach und nach trüb und der Betroffene sieht infolgedessen immer schlechter. Zunächst wird das Sehen nur ein wenig unscharf, bis sich schließlich die Symptome verschlimmern und ein grauer und immer dichter werdender Nebel das Sehen so stark einschränkt, dass der Patient erblindet. Es gibt jedoch auch Formen des grauen Stars, die genetisch bedingt und angeboren sind. Ein wichtiger Faktor beim grauen Star ist auch starkes Sonnenlicht bzw. eine zu hohe UV-Strahlung. In Ländern wie Tibet oder Nepal gibt es zahlreiche Katarakt Betroffene, da durch die enorme Höhenlage die UV-Strahlung um ein vielfaches stärker ist. Beim grünen Star, der auch als Glaukom bekannt ist, wird nicht die Linse trüb, sondern der Augeninnendruck steigt stark an. Auf Dauer wird der Sehnerv durch den erhöhten Druck stark geschädigt und das Gesichtsfeld wird immer kleiner, wobei die Sehschärfe in der Regel bis zuletzt erhalten bleibt.

Den grauen Star operativ behandeln

Der Katarakt kann mit moderner Augenchirurgie ganz einfach behandelt werden. Die Operation besteht in der Entfernung der alten, trüb gewordenen Linse. Diese wird dann durch eine neue künstliche Linse ausgetauscht. Der Eingriff kann ambulant in einer Augenklinik oder bei einem dafür ausgestatteten Augenarzt durchgeführt werden. Das Auge wird zunächst betäubt. Danach wird durch einen winzigen Schnitt in der Hornhaut die alte Linse entfernt und die neue Linse ins Auge eingesetzt. Diese Operation wurde früher mit einem kleinen Skalpell durchgeführt. Heute lässt sich jedoch mit einem Femtosekundenlaser, welcher auch für das Lasern bei Kurz- oder Weitsichtigkeit verwendet wird, sehr viel präziser und einfacher arbeiten. Nach der Operation wird das Auge für ca. 24 Stunden mit einem Verband abgedeckt. Eine Augentropfen-Behandlung muss auch noch einige Zeit nach dem Eingriff durchgeführt werden, um Infektionen des Auges zu vermeiden.

Katarakt Augenoperation (Grauer Star)

Vorteile und Risiken der Laser-Operation beim grauen Star

Eine Laser-Operation eignet sich für alle Patienten, deren Sehen durch die Symptome des grauen Stars schon eingeschränkt ist, denn die Lebensqualität lässt sich durch besseres Sehen enorm verbessern. Weitere Vorteile der Behandlung sind:

– eine sehr kurze Eingriffsdauer von ca. 20 Minuten
– eine präziseres chirurgisches Arbeiten durch moderne Lasertechnik
– weitere Sehschwächen wie z.B. eine Hornhautverkrümmung können beim Eingriff mit korrigiert werden

Zu den Risiken und Komplikationen des Eingriffs zählen unter anderem:

– vermehrte Lichtempfindlichkeit und Blendempfindlichkeit
– eventuell post-operative Infektionen
– eventuelle Blutungen
– ein erhöhter Augeninnendruck
– eine Rötung des Auges

Patienten mit Zusatzerkrankungen sollten die Operation besser stationär unter Überwachung durchführen lassen. Alle Patienten sollten sich mit der Nachbehandlung unbedingt an die Anweisung des Arztes halten und unter anderem die Augentropfen-Therapie konsequent durchführen.

Kosten für das Augenlasern beim grauen Star

Die normalerweise übliche Operation des grauen Stars mit einem herkömmlichen Skalpell wird in der Regel von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die Laser-Operation gilt jedoch bei den Krankenkassen als kosmetische Chirurgie und muss vom Patienten selbst finanziert werden. Einige Privatkassen übernehmen jedoch die Kosten teilweise oder vollständig. Bei der Laserbehandlung können Kosten zwischen 900,00 Euro und 2200,00 Euro pro Auge entstehen. Die Höhe der Kosten hängt unter anderem vom jeweils implantierten Linsentyp ab. Hierbei werden unter anderem Einstärken-Linsen (Monofokal-Linsen) und Mehrstärken-Linsen (Multifokal-Linsen) unterschieden. Bei der Steuererklärung und dem Lohnsteuer-Jahresausgleich ist es unter anderem auch möglich die Kosten für die Operation als besondere Belastung anzugeben und somit steuerlich abzusetzen.

Erfahrungen mit der Katarakt Laserchirurgie

Patienten profitieren nicht nur von einem besseren Sehen nach dem Eingriff, sondern auch von der schonenden Operationstechnik. Der Eingriff ist nur von kurzer Dauer und in der Regel wenig belastend für den Patienten.

Zuletzt hinzugefügt
Juni 17, 2016
Juni 17, 2016
Juni 17, 2016
Impressum & Datenschutz

© Copyright 2016 Augenlasern Schweiz Vergleich. All rights reserved.